
© Jeanine Rudat
Die Gewerkschaft ver.di in Göttingen hat heute Nachmittag zusammen mit dem DGB Südniedersachsen-Harz zu einer Trauer- und Gedenkveranstaltung eingeladen. Vor der Geschäftsstelle in der Groner-Tor-Straße haben sich rund 50 Menschen versammelt, um sich gegen eine Instrumentalisierung der Opfer für Hass und Hetze einzusetzen. Darunter auch die Göttinger Bürgermeisterin Onyeka Oshionwu, der Bundestagskandidat (Die Linke) Thomas Goes, die Landtagsabgeordnete der Grünen Pippa Schneider und der Sprecher des Vorstandes der DITIB Gemeinde Göttingen Ali Serkan Şahbaz. Auch ein Vertreter des Ordnungsamtes der Stadt Göttingen legte Blumen nieder. Verdi dazu: "Der entsetzliche Anschlag auf eine Demonstration von Streikenden der Gewerkschaft ver.di letzten Donnerstag in München bedeutet einen Schock für die Gewerkschaft. Noch nie in der deutschen Nachkriegsgeschichte wurde eine Gewerkschaftsveranstaltung so brutal, so menschenverachtend und so tödlich attackiert. Zwei Menschen sind gestorben, mehr als 30 Menschen wurden verletzt, viele davon schwer", so der ver.di-Bezirk Süd-Ost-Niedersachsen. Auf der Gedenkveranstaltung sprach auch Superintendent Dr. Frank Uhlhorn: "Wir müssen dafür sorgen, dass das nie wieder vorkommt. Wir müssen gemeinsam diese Welt zu einem besseren Ort machen. Lasst uns zusammen halten alle miteinander."