Beauftragte

Pastorin Inke Wegener für Palliativ- und Hospizarbeit

Pastorin Inke Wegener ist vom Diakonischen Werk der Landeskirche Hannovers seit dem 1. Januar 2024 mit einem Projekt in der Palliativ- und Hospizarbeit im Kirchenkreis Göttingen-Münden betraut.

In diesen neuen Aufgabenbereich kann sie  Erfahrungen miteinbringen, die sie in den 21 Jahren ihres Dienstes in verschiedenen Gemeinden  in der Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase, in der Sterbe- und Trauerbegleitung erworben hat.

Die 55-jährige gebürtige Göttingerin und promovierte Theologin freut sich darauf,  sich künftig in ihrer Tätigkeit als qualifizierte personenzentrierte Seelsorgerin noch stärker diesem Schwerpunkt, der ihr besonders am Herzen liegt, widmen zu können.

„Es wird in dem Projekt darum gehen, Seelsorge im Bereich der Palliativ- und Hospizarbeit noch sichtbarer zu machen, als Ansprechpartnerin besonders für den ambulanten Bereich zur Verfügung zu stehen, zu koordinieren und zu vernetzen. Denn“, sagt sie: „ es ist unsere zentrale christliche Aufgabe, Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen zu begleiten und das noch einmal besonders, wenn sie unheilbar erkrankt sind. Konkret heißt das für mich, Ihnen einfühlsam und wertschätzend zuzuhören und ihnen auf ihrem Weg beizustehen.

Es ist mir wichtig, dass Menschen in ihrer letzten Lebensphase zusammen mit ihren Angehörigen durch ein Netz von medizinischen, psychosozialen und seelsorgerlichen Hilfsangeboten aufgefangen und nach dem Prinzip der „caring community“ unterstützt werden. Dass sie in ihren Bedürfnissen und ihren existentiellen Fragen wahrgenommen und spirituell begleitet werden und möglichst selbstbestimmt und würdevoll bis zuletzt ihr Leben gestalten können, ist mir ein vorrangiges Anliegen.

Ich möchte als Ansprechpartnerin für Patient:innen und Zugehörige Seelsorge organisieren helfen, aber auch für die haupt- und ehrenamtlich in der Hospiz – und Palliativbetreuung Arbeitenden da sein.“

Pastorin Wegener wird sich darüber hinaus weiter wie bisher in der Stephanusgemeinde und in der gebärdensprachlichen Seelsorge im Kirchenkreis engagieren.
Quelle: privat